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Die Premiere war ausverkauft und auch die zweite von insgesamt sechs Vorstellungen, war sehr gut besucht. Kurz gesagt: Alle Darstellerinnen und Darsteller hatten Shakespeares rund 450 Jahre alte, vielschichtige Sprache mit ihren Doppelbödigkeiten und Wortspielen bestens im Griff.
Ein besonderes Lob gebührt Regisseur Sebastian Bente. Es ist ihm wieder gelungen, der professionellen Laienspielgruppe emotionale Tiefe und ein feines Gespür für die Hintergründe der einzelnen Figuren zu vermitteln. Überhaupt hat man den Eindruck, dass die Gruppe nach dem Tod des langjährigen Regisseurs Wilhelm Schiefer unter der Leitung des neuen jungen Regisseurs gut zusammengewachsen ist...
(Eltern-Kind-Aktion für Kita- und Grundschulkinder) Zu Halloween wurden lustige Kürbisgesichter geschnitzt Bevor gruselige Gestalten zu Halloween durch die Straßen ziehen und nach Süßem und Saurem verlangen, hatte Museumspädagogin Michaela Kura im Museum Tuppenhof zu einem Workshop...
Fünf Tage lang waren sie zu sehen…die Kunstwerke der „jungen Meister“ in der Städtischen Galerie im Rathaus Büttgen. Veranstalter dieser außergewöhnlichen Kunstausstellung waren die Wertheim Arts Galerie, die Kulturstiftung Junge Generation e.V., das Kuratorium Michaela Kura und die Stadt Kaarst in Kooperation. Zu sehen waren 50 Exponate, davon 35 Bilder und 15 Objektarbeiten von 20 Jugendlichen im Alter von 10 bis 14 Jahren, die sich über ihre eigene Bühne und so viel Aufmerksamkeit sehr freuten, denn die Vernissage war ausgesprochen...
Man muss kein Jazzfan sein, um sich am Sound von Jazz we can! zu erfreuen. Das sahen auch die Besucher so in der fast ausverkauften Scheune im Museum Tuppenhof im Kaarster Ortsteil Vorst. Immer wieder gab es Szenenapplaus und das nicht nur bei den Soloeinlagen. Einzigartig ist die Klangfarbe des Orchesters, das Zusammenspiel von Klarinetten und Bassklarinette, Saxophone vom Sopranino bis Bariton, das diesen unverwechselbaren Sound ergibt.
Erntezeit auf dem Tuppenhof: Kleine Parzellen, große Freude
Wenn der Herbst nach Kaarst kommt, duftet es auf dem Tuppenhof nach frischer Erde und geernteten Kartoffeln. Was hier wächst, hat Geschichte – und zwar eine, die man anpacken kann: Im Garten des Hofes können einzelne Parzellen in Eigenregie bepflanzt und bearbeitet werden. Die Regel dabei ist ebenso sinnvoll wie nachhaltig: Möglichst heimische Pflanzen sollen es sein, die hier gedeihen.
Welch ein Abend! Die Kombination von perlender, akustisch perfekt dargebotener Klaviermusik und beinahe akrobatischem, sehr leichtfüßigem Stepptanz erwies sich am Freitag als äußerst genussvolles Programm. Im Rahmen des niederrheinischen Musikfestivals erlebten die Zuhörer im Tuppenhof Florian Noack am Flügel und Nikolai Kemeny als Stepptänzer. Der Titel „Scheunenzauber“ war diesem Premierenkonzert zu Recht verliehen, denn das Duo verzauberte alle Anwesenden. Hinzu kam die urige Ausstrahlung des Vierkanthofs aus dem 18. Jahrhundert, der einen reizvollen Kontrast schuf: „Eine wunderschöne Atmosphäre und tolles Ambiente – genreübergreifend“, befand Anette Maiburg, künstlerische Leiterin des Niederrhein Musikfestivals, in ihrer Begrüßung.
Sommerzeit ist Fahrradzeit. Und wer sich – ob sportlich oder gemütlich – an der frischen Luft bewegt, hat sich auch eine Pause verdient. Genau dafür hat der Rhein-Kreis Neuss zwei neue Fahrradrouten entwickelt, die Faire Genussorte mit idyllischen Landschaften verbinden. Beide Routen stehen unter dem Motto „Fair und regional im Rhein-Kreis Neuss“ und führen zu Weltläden, Hofläden und Cafés, die den Fairtrade-Gedanken leben. Kein Zufall: Der Kreis trägt seit 2010 als erster in Deutschland den Titel „Fairtrade-Kreis“. Nach der erfolgreich vorgestellten Südroute („Genussmomente zwischen Klöstern und Hofläden“) im Jahr 2022 können Radbegeisterte nun auch im Norden des Kreises auf einer 65 Kilometer langen Tour durch Neuss, Kaarst und Meerbusch faire und regionale Produkte entdecken...
Die Filmcrew von TuppiTV hat zur Saison 2026 den Imagefilm fertig produziert. Tauchen Sie ein in die Vielfalt, die Sie auf dem Tuppenhof erwartet. Geschichte wird hier lebendig, Kultur verbindet, Generationen finden hier Inspiration. Wir laden Sie mit dem Film ein, den Tuppenhof zu entdecken, frei nach dem Motto: Besuchen | Begreifen | Abschalten
Unser Tuppenhof wird noch digitaler – und das macht den Besuch jetzt noch spannender! Im Mittelpunkt steht ein brandneuer, eigens entwickelter 24-Zoll-Touchscreen, auf dem ihr euch unsere selbstproduzierten Filme anschauen könnt. Aber das ist noch nicht alles: Auch unsere Website, Social Media im Fediverse, der Ticketshop und die Audioguides bekommen eine digitale Erweiterung – direkt vor Ort!
Bei uns sind Tradition und Moderne kein Widerspruch, sondern ein perfektes Team!
Auf dem Tuppenhof in Vorst hat die Stadt Kaarst ihre besten Sportlerinnen und Sportler des Jahres ausgezeichnet. Die meisten davon stammen aus der Talentschmiede des VfR Büttgen. Zwei Momente gingen unter die Haut.
Der Schatten im Garten auf dem Tuppenhof in Vorst konnte nicht verhindern, dass die Besucher und Sportler am Donnerstagabend bei der Sportlerehrung viel trinken mussten. Dabei war der Anlass eigentlich nichts, wo man ins Schwitzen geraten muss: Die Stadt Kaarst, der Stadtsportverband und der Verein „Kaarst Total Bananenflanke“ als Co-Gastgeber haben 40 Sportlerinnen und Sportler, fünf Mannschaften und fünf Ehrenamtler für ihre Leistungen im vergangenen Jahr und ihr Engagement für den Sport geehrt. Diese wurden vom Stadtsportamt, dem Stadtsportverband und dem Sportausschuss ausgewählt.
Im Tuppenhof ging es am Sonntag um ein Thema, das viele Menschen zunehmend beschäftigt: digitale Selbstbestimmung. Beim sogenannten „Digital Independence Day“, kurz DI.DAY, kamen zahlreiche Interessierte zusammen, um sich über Alternativen zu großen Internetkonzernen zu informieren und voneinander zu lernen. „Unser Ziel ist es, dass die Menschen ihre digitale Souveränität selbst in die Hand nehmen“, sagte Organisator Frank Ahlert. Der DI.DAY fand bereits zum vierten Mal statt.
Seit März trifft sich die Gruppe regelmäßig, meistens am zweiten Sonntag im Monat. „Es ist kein geschlossener Kreis“, betonte Ahlert. „Jeder ist herzlich eingeladen, dazu zu kommen, Fragen zu stellen und mitzumachen.“ Genau dieses offene Konzept machte den Reiz der Veranstaltung aus. Die Teilnehmer tauschten sich aus, diskutierten und halfen sich gegenseitig...
Im Außenbereich des Tuppenhofs, Rottes 27, findet am 20. und 21. Juni eine neue Auflage der Gemeinschaftsausstellung „Kunst im Bauerngarten“ statt. Wie in den vergangenen Jahren wird sich der Tuppenhof-Garten ein weiteres Mal in einen Ausstellungsort der besonderen Art verwandeln – diesmal sogar mit einem Bezug zur aktuellen Ausstellungsreihe „Freiheit_vrijheid“ des Museumsnetzwerkes Rhein-Maas.
Der historische Vierkanthof ist Museum, Begegnungsstätte und beliebtes Ausflugsziel und sein Garten ein wertvoller Ruhepol und Inspirationsquell. Die Ausstellung „Kunst im Bauerngarten“ zeigt Werke und Motive, die aus dieser Inspiration entstanden sind, die Vergangenes und Gegenwärtiges verbinden oder einen neuen Blick auf Althergebrachtes bieten. Präsentiert werden Malerei, Fotografie, Objekte und vieles mehr...
Udo Schmitz ehemaliger Kulturbereichsleiter der Stadt Kaarst
Udo Schmitz war Mitbegründer des Tuppenhof und Unterstützer der musealen Begegnungsstätte der ersten Stunde. Als Kulturbereichsleiter wusste er die richtigen Stellen und Förderräder zu bewegen. Insbesondere seinem Einsatz, seinem Rat und seiner tatkräftigen Unterstützung gerade in den Anfängen ist es zu verdanken, dass der Tuppenhof...
Mit 23 machte sich Hanna Brinkmann als Steinmetzin selbstständig. Dann kam Corona – und eine Diagnose, die alles veränderte. Heute gibt ihr die Kunst, was der Schlaf nicht mehr kann. Es ist ein leiser Ort für ein intensives Gespräch: Der Tuppenhof in Vorst, wo zwischen Fachwerk, Museum und Natur derzeit auch kleine Kunstwerke von Hanna Brinkmann zu finden sind. Postkarten, Magnete und filigrane Vogelmotive liegen im Regal. Dass diese Werke überhaupt entstanden sind, ist keine Selbstverständlichkeit, denn die Künstlerin ist chronisch erkrankt. Die gelernte Steinmetzin leidet an ME/CFS, einer neuroimmunologischen Multisystemerkrankung, die mit extremer Erschöpfung...
Ausstellung auf dem Tuppenhof in Kaarst Anpacken bei der Ernte statt Ausspannen, Wallfahrten statt Städtetrips – das Landleben folgte einst auch in Kaarst strengen Regeln. Eine neue Ausstellung im Tuppenhof beleuchtet, was Freiheit früher wirklich bedeutete. Was bedeutete Freiheit in längst vergangenen Zeiten auf dem Land? War früher wirklich alles besser? Fragen wie diesen geht die Sonderausstellung nach, die am gestrigen Sonntag im Kaarster Tuppenhof eröffnet wurde. Der historische Vierkanthof, der heute als Museum und kulturelle Begegnungsstätte genutzt wird, gehört zum Museumsnetzwerk Niederrhein, einem losen Verbund von rund 50 Ausstellungshäusern zwischen Rhein und Maas. Für 2025 und 2026 hatte es „Freiheit“ zum Motto einer übergreifenden Ausstellungsreihe ausgerufen. Daran beteiligt sich nun auch der Tuppenhof: Die Schau mit dem Titel „Meine Freiheit - deine Freiheit“ ist noch bis zum 16. August zu sehen.
Am 17. Mai 2026 öffnete auf dem Tuppenhof in Kaarst die Ausstellung „Meine Freiheit – deine Freiheit: Freiheit und Eingrenzung in ländlichen Gesellschaften“ ihre Tore. Ein Thema, das auf den ersten Blick vielleicht unscheinbar wirkt, entpuppte sich als überraschend vielschichtig – und das nicht nur für die Besucher, sondern auch für die Macher selbst. „Was sich in unserem Archiv zu diesem Thema gefunden hat, hat mich wirklich überrascht“, gestand Jürgen Rau, Geschäftsführer des Tuppenhofs, in seiner Begrüßung. Und tatsächlich: Die Schau wirft einen faszinierenden Blick auf das Leben auf dem Land vor 200 Jahren und zeigt, wie eng Freiheit und Zwang damals miteinander verwoben waren.
Der Tuppenhof hat sein neues Jahresprogramm 2026 veröffentlicht – und es verspricht wieder ein Jahr voller Vielfalt, Begegnungen und unvergesslicher Momente. Auf 16 prall gefüllten Seiten wartet ein abwechslungsreiches Angebot für Jung und Alt, für Kulturbegeisterte, Naturliebhaber und alle, die Gemeinschaft erleben möchten.
Ausstellung, Musikfestival, Kinderprogramm: Der Veranstaltungskalender auf dem Tuppenhof ist bis zum 1. November prall gefüllt. Was neu ist – und welche Termine schon jetzt besonders gefragt sind.
Es hat schon Tradition, wenn die Kaarster Band „In between“ am 30. April ein Konzert auf dem Tuppenhof gibt und somit die neue Saison des Museums einläutet. Seit knapp 30 Jahren bedeutet dieses Event den Auftakt von Veranstaltungen wie Konzerten, Literatur, Kabarett, Vorträgen oder verschiedenen Workshops. Die inoffizielle Saisoneröffnung findet mit der Pflanzen- und Saatgutbörse allerdings bereits am 25. April statt. Der Veranstaltungskalender ist bis zum 1. November prall gefüllt, wie Tuppenhof-Geschäftsführer Jürgen Rau und Sprecher Klaus Stevens im Gespräch mit unserer Redaktion erklären. Neben bewährten Veranstaltungen gibt es in diesem Jahr auch wieder etwas Neues im Programm.
Immer mehr Menschen erkennen mittlerweile, dass wir uns seit Jahren freiwillig in die Abhängigkeit der BigTech-Unternehmen begeben haben. Diese setzen ja auch geschickt alles daran, uns möglichst lange in ihren abgeschlossenen Plattform zu halten, damit sie maßgeschneiderte Werbung platzieren und durch gezielte Filterung von Informationen manipulieren können. Denn das ist ihr Ziel - nicht die freie Kommunikation der Nutzer:innen. Und an einem sind alle diese Oligarchen ausdrücklich nicht interessiert: an der Demokratie. Nicht nur für Privatleute, Vereine, Verwaltungen und Unternehmen, sondern gerade auch für KulturSchaffende ist die digitale Souveränität wichtiger denn je.
Und es gibt Hoffnung: wir können uns die Freiheit wieder zurückholen; und das mit viel Spaß und vor allem gemeinsam.
Kaum hat man die kleine Eingangspforte zum Tuppenhof im Kaarster Ortsteil Vorst passiert, schon wird man mit den Düften von Reibekuchen und Waffeln, von Glühwein, Kinderpunsch und Maronen empfangen. Lichterketten tauchen den Vierkanthof in festlichen Glanz. Stehtische stehen bereit, laden dazu ein, die angebotenen Köstlichkeiten zu genießen. Und ist man erst einmal durch die Tür zur großen Scheune gegangen, zeigt sich die echte weihnachtliche Atmosphäre des Marktes. An liebevoll dekorierten Tischen präsentieren ausgesuchte Händler und Handwerker ihre Ware: Kreatives aus Holz, aus Papier oder aus Keramik, Dekoratives aus edlem Metall oder aus Glas, Wärmendes aus Wolle, Liköre und Pralinen, Gewürze und Duftendes… Gemeinnützige Vereine verkaufen für einen guten Zweck. Die Organisatoren des Adventsmarktes legen Wert darauf, dass keine gewerblichen Sachen angeboten werden. eine Auswahl der Händler wird Jahr für Jahr unter den Anfragen getroffen.
Die Nikolaus-Kutschfahrt durch Kaarst-Vorst ist eine beliebte vorweihnachtliche Tradition, die besonders Familien und Kinder begeistert. Wie immer war der Start am Tuppenhof und weitere Stationen waren dann die Raiffeisenbank, der St.-Eustachius-Platz, der Postkiosk sowie die Antoniuskapelle. Doch bevor es losging, mussten erstmal...
Es war ein Wochenende voller Energie, Neugier und jeder Menge Kabelgewirr. Am ersten Adventswochenende 2025 verwandelte sich der Tuppenhof in Kaarst in ein kreatives Labor: die KCHP4, die vierte Auflage der Kaarster Culture Hacking Party. Und auch diesmal ging es richtig zur Sache!
Nicht nur in der Scheune bot sich eine perfekte Kulisse – auch draußen hatte der Theaterverein für eine stimmungsvolle Beleuchtung gesorgt, die den Besucherinnen und Besuchern einen sicheren Weg durch den Garten des Tuppenhofs wies. Mit einer rundum gelungenen Premiere begeisterte das Ensemble um Regisseur Sebastian Bente das Publikum. Die Darstellerinnen und Darsteller überzeugten mit großartigem Spiel und meisterten...
Die Stiftung Mensch und Umwelt hat Ende September in Berlin zahlreiche Gewinnergruppen und Einzelpersonen bei ihrem diesjährigen Pflanzwettbewerb „Deutschland summt“ geehrt – und ein Preisträger kommt aus Kaarst. Die Nabu-Ortsgruppe Kaarst-Korschenbroich belegte mit ihrem „Hortus“ im Tuppenhof den zweiten Platz in der Kategorie „Vereine“. „Wir sind stolz, zum zweiten Mal...
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