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Auf dem Tuppenhof in Vorst hat die Stadt Kaarst ihre besten Sportlerinnen und Sportler des Jahres ausgezeichnet. Die meisten davon stammen aus der Talentschmiede des VfR Büttgen. Zwei Momente gingen unter die Haut.
Der Schatten im Garten auf dem Tuppenhof in Vorst konnte nicht verhindern, dass die Besucher und Sportler am Donnerstagabend bei der Sportlerehrung viel trinken mussten. Dabei war der Anlass eigentlich nichts, wo man ins Schwitzen geraten muss: Die Stadt Kaarst, der Stadtsportverband und der Verein „Kaarst Total Bananenflanke“ als Co-Gastgeber haben 40 Sportlerinnen und Sportler, fünf Mannschaften und fünf Ehrenamtler für ihre Leistungen im vergangenen Jahr und ihr Engagement für den Sport geehrt. Diese wurden vom Stadtsportamt, dem Stadtsportverband und dem Sportausschuss ausgewählt.
Im Tuppenhof ging es am Sonntag um ein Thema, das viele Menschen zunehmend beschäftigt: digitale Selbstbestimmung. Beim sogenannten „Digital Independence Day“, kurz DI.DAY, kamen zahlreiche Interessierte zusammen, um sich über Alternativen zu großen Internetkonzernen zu informieren und voneinander zu lernen. „Unser Ziel ist es, dass die Menschen ihre digitale Souveränität selbst in die Hand nehmen“, sagte Organisator Frank Ahlert. Der DI.DAY fand bereits zum vierten Mal statt.
Seit März trifft sich die Gruppe regelmäßig, meistens am zweiten Sonntag im Monat. „Es ist kein geschlossener Kreis“, betonte Ahlert. „Jeder ist herzlich eingeladen, dazu zu kommen, Fragen zu stellen und mitzumachen.“ Genau dieses offene Konzept machte den Reiz der Veranstaltung aus. Die Teilnehmer tauschten sich aus, diskutierten und halfen sich gegenseitig...
Im Außenbereich des Tuppenhofs, Rottes 27, findet am 20. und 21. Juni eine neue Auflage der Gemeinschaftsausstellung „Kunst im Bauerngarten“ statt. Wie in den vergangenen Jahren wird sich der Tuppenhof-Garten ein weiteres Mal in einen Ausstellungsort der besonderen Art verwandeln – diesmal sogar mit einem Bezug zur aktuellen Ausstellungsreihe „Freiheit_vrijheid“ des Museumsnetzwerkes Rhein-Maas.
Der historische Vierkanthof ist Museum, Begegnungsstätte und beliebtes Ausflugsziel und sein Garten ein wertvoller Ruhepol und Inspirationsquell. Die Ausstellung „Kunst im Bauerngarten“ zeigt Werke und Motive, die aus dieser Inspiration entstanden sind, die Vergangenes und Gegenwärtiges verbinden oder einen neuen Blick auf Althergebrachtes bieten. Präsentiert werden Malerei, Fotografie, Objekte und vieles mehr...
Udo Schmitz ehemaliger Kulturbereichsleiter der Stadt Kaarst
Udo Schmitz war Mitbegründer des Tuppenhof und Unterstützer der musealen Begegnungsstätte der ersten Stunde. Als Kulturbereichsleiter wusste er die richtigen Stellen und Förderräder zu bewegen. Insbesondere seinem Einsatz, seinem Rat und seiner tatkräftigen Unterstützung gerade in den Anfängen ist es zu verdanken, dass der Tuppenhof...
Mit 23 machte sich Hanna Brinkmann als Steinmetzin selbstständig. Dann kam Corona – und eine Diagnose, die alles veränderte. Heute gibt ihr die Kunst, was der Schlaf nicht mehr kann. Es ist ein leiser Ort für ein intensives Gespräch: Der Tuppenhof in Vorst, wo zwischen Fachwerk, Museum und Natur derzeit auch kleine Kunstwerke von Hanna Brinkmann zu finden sind. Postkarten, Magnete und filigrane Vogelmotive liegen im Regal. Dass diese Werke überhaupt entstanden sind, ist keine Selbstverständlichkeit, denn die Künstlerin ist chronisch erkrankt. Die gelernte Steinmetzin leidet an ME/CFS, einer neuroimmunologischen Multisystemerkrankung, die mit extremer Erschöpfung...
Ausstellung auf dem Tuppenhof in Kaarst Anpacken bei der Ernte statt Ausspannen, Wallfahrten statt Städtetrips – das Landleben folgte einst auch in Kaarst strengen Regeln. Eine neue Ausstellung im Tuppenhof beleuchtet, was Freiheit früher wirklich bedeutete. Was bedeutete Freiheit in längst vergangenen Zeiten auf dem Land? War früher wirklich alles besser? Fragen wie diesen geht die Sonderausstellung nach, die am gestrigen Sonntag im Kaarster Tuppenhof eröffnet wurde. Der historische Vierkanthof, der heute als Museum und kulturelle Begegnungsstätte genutzt wird, gehört zum Museumsnetzwerk Niederrhein, einem losen Verbund von rund 50 Ausstellungshäusern zwischen Rhein und Maas. Für 2025 und 2026 hatte es „Freiheit“ zum Motto einer übergreifenden Ausstellungsreihe ausgerufen. Daran beteiligt sich nun auch der Tuppenhof: Die Schau mit dem Titel „Meine Freiheit - deine Freiheit“ ist noch bis zum 16. August zu sehen.
Am 17. Mai 2026 öffnete auf dem Tuppenhof in Kaarst die Ausstellung „Meine Freiheit – deine Freiheit: Freiheit und Eingrenzung in ländlichen Gesellschaften“ ihre Tore. Ein Thema, das auf den ersten Blick vielleicht unscheinbar wirkt, entpuppte sich als überraschend vielschichtig – und das nicht nur für die Besucher, sondern auch für die Macher selbst. „Was sich in unserem Archiv zu diesem Thema gefunden hat, hat mich wirklich überrascht“, gestand Jürgen Rau, Geschäftsführer des Tuppenhofs, in seiner Begrüßung. Und tatsächlich: Die Schau wirft einen faszinierenden Blick auf das Leben auf dem Land vor 200 Jahren und zeigt, wie eng Freiheit und Zwang damals miteinander verwoben waren.
Der Tuppenhof hat sein neues Jahresprogramm 2026 veröffentlicht – und es verspricht wieder ein Jahr voller Vielfalt, Begegnungen und unvergesslicher Momente. Auf 16 prall gefüllten Seiten wartet ein abwechslungsreiches Angebot für Jung und Alt, für Kulturbegeisterte, Naturliebhaber und alle, die Gemeinschaft erleben möchten.
Ausstellung, Musikfestival, Kinderprogramm: Der Veranstaltungskalender auf dem Tuppenhof ist bis zum 1. November prall gefüllt. Was neu ist – und welche Termine schon jetzt besonders gefragt sind.
Es hat schon Tradition, wenn die Kaarster Band „In between“ am 30. April ein Konzert auf dem Tuppenhof gibt und somit die neue Saison des Museums einläutet. Seit knapp 30 Jahren bedeutet dieses Event den Auftakt von Veranstaltungen wie Konzerten, Literatur, Kabarett, Vorträgen oder verschiedenen Workshops. Die inoffizielle Saisoneröffnung findet mit der Pflanzen- und Saatgutbörse allerdings bereits am 25. April statt. Der Veranstaltungskalender ist bis zum 1. November prall gefüllt, wie Tuppenhof-Geschäftsführer Jürgen Rau und Sprecher Klaus Stevens im Gespräch mit unserer Redaktion erklären. Neben bewährten Veranstaltungen gibt es in diesem Jahr auch wieder etwas Neues im Programm.
Immer mehr Menschen erkennen mittlerweile, dass wir uns seit Jahren freiwillig in die Abhängigkeit der BigTech-Unternehmen begeben haben. Diese setzen ja auch geschickt alles daran, uns möglichst lange in ihren abgeschlossenen Plattform zu halten, damit sie maßgeschneiderte Werbung platzieren und durch gezielte Filterung von Informationen manipulieren können. Denn das ist ihr Ziel - nicht die freie Kommunikation der Nutzer:innen. Und an einem sind alle diese Oligarchen ausdrücklich nicht interessiert: an der Demokratie. Nicht nur für Privatleute, Vereine, Verwaltungen und Unternehmen, sondern gerade auch für KulturSchaffende ist die digitale Souveränität wichtiger denn je.
Und es gibt Hoffnung: wir können uns die Freiheit wieder zurückholen; und das mit viel Spaß und vor allem gemeinsam.
Kaum hat man die kleine Eingangspforte zum Tuppenhof im Kaarster Ortsteil Vorst passiert, schon wird man mit den Düften von Reibekuchen und Waffeln, von Glühwein, Kinderpunsch und Maronen empfangen. Lichterketten tauchen den Vierkanthof in festlichen Glanz. Stehtische stehen bereit, laden dazu ein, die angebotenen Köstlichkeiten zu genießen. Und ist man erst einmal durch die Tür zur großen Scheune gegangen, zeigt sich die echte weihnachtliche Atmosphäre des Marktes. An liebevoll dekorierten Tischen präsentieren ausgesuchte Händler und Handwerker ihre Ware: Kreatives aus Holz, aus Papier oder aus Keramik, Dekoratives aus edlem Metall oder aus Glas, Wärmendes aus Wolle, Liköre und Pralinen, Gewürze und Duftendes… Gemeinnützige Vereine verkaufen für einen guten Zweck. Die Organisatoren des Adventsmarktes legen Wert darauf, dass keine gewerblichen Sachen angeboten werden. eine Auswahl der Händler wird Jahr für Jahr unter den Anfragen getroffen.
Die Nikolaus-Kutschfahrt durch Kaarst-Vorst ist eine beliebte vorweihnachtliche Tradition, die besonders Familien und Kinder begeistert. Wie immer war der Start am Tuppenhof und weitere Stationen waren dann die Raiffeisenbank, der St.-Eustachius-Platz, der Postkiosk sowie die Antoniuskapelle. Doch bevor es losging, mussten erstmal...
Es war ein Wochenende voller Energie, Neugier und jeder Menge Kabelgewirr. Am ersten Adventswochenende 2025 verwandelte sich der Tuppenhof in Kaarst in ein kreatives Labor: die KCHP4, die vierte Auflage der Kaarster Culture Hacking Party. Und auch diesmal ging es richtig zur Sache!
Nicht nur in der Scheune bot sich eine perfekte Kulisse – auch draußen hatte der Theaterverein für eine stimmungsvolle Beleuchtung gesorgt, die den Besucherinnen und Besuchern einen sicheren Weg durch den Garten des Tuppenhofs wies. Mit einer rundum gelungenen Premiere begeisterte das Ensemble um Regisseur Sebastian Bente das Publikum. Die Darstellerinnen und Darsteller überzeugten mit großartigem Spiel und meisterten...
Die Stiftung Mensch und Umwelt hat Ende September in Berlin zahlreiche Gewinnergruppen und Einzelpersonen bei ihrem diesjährigen Pflanzwettbewerb „Deutschland summt“ geehrt – und ein Preisträger kommt aus Kaarst. Die Nabu-Ortsgruppe Kaarst-Korschenbroich belegte mit ihrem „Hortus“ im Tuppenhof den zweiten Platz in der Kategorie „Vereine“. „Wir sind stolz, zum zweiten Mal...
Am Nachmittag des 11. Oktobers fand im Tuppenhof eine kreative Eltern-Kind-Aktion mit der Museumspädagogin Michaela Kura statt. Bei dem Kurs „Rindenmonster & Kastanienkerle“ konnten Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter mit ihren Eltern kleine Tiere, Figuren und Monster aus Naturmaterialien basteln. Stöckchen, Rinde, Blätter, Eicheln, Kastanien und vieles mehr kamen zum Einsatz. Der Fantasie waren dabei keinerlei Grenzen gesetzt. Viele der Kinder...
Manchmal braucht es einfach nur die richtige Jury – und ein bisschen Geduld. Stefan Pelzer-Florack, besser bekannt als Stefan Strohhut, hat gerade Post bekommen, die ihn fast vom Stuhl gehauen hätte: Seine Kinderlieder-CD, vor 25 Jahren im Keller unter dem Ladenlokal „Erren“ an der Kölner Straße eingespielt, wird von der Deutschen Popstiftung als „Bestes Kinderliederalbum“ ausgezeichnet. Und die Liste der Kuratoren, die da mitentschieden haben, liest sich wie ein Who’s who der deutschen Musikszene: Gunter...
Am Mittwoch nahmen auf dem Tuppenhof in Vorst Familienangehörige, Freunde und Ehrenamtler in einer bewegenden Trauerfeier Abschied von Dr. Richard Borgmann, der am 18. September nach einer Krebserkrankung verstorben war. Es war ein Abschied, so wie er es sich gewünscht hatte, mit Musik, mit Worten und mit Menschen, die ihn geschätzt und geliebt hatten. Die mehr als passenden Worte fand die freie Theologien Judith Albaum, die Richard zwar über ihre Eltern schon als kleines Kind kennengelernt, aber später über 40 Jahre aus den Augen verloren hatte. „Richard – und das Wort Denkmal – das ist für mich untrennbar miteinander verbunden..."
Mea Culpa, das waren die ersten Worte von Kaplan Clemens Neuhoff, der am Sonntag den Gottesdienst beim Erntedankfest der St. Eustachius Schützenbruderschaft 1880 Büttgen-Vorst e.V. gestaltete. Er bedauerte zutiefst, dass er - obwohl schon seit 2 Jahren in Kaarst - noch nie auf dem Tuppenhof gewesen sei. „Das ist wirklich eine der schönsten Locations, wo ich jemals einen Gottesdienst gefeiert habe”. Wie immer war die Scheune und vor allem der Altar festlich mit herbstlichen...
Ich hatte heute die Ehre, an den Proben für die nächste Aufführung des Theatervereins Kaarst teilnehmen zu können. „Bluthochzeit“ heißt das Stück, das am 24. Oktober 2025 im Tuppenhof Premiere hat. Es handelt sich um eine Tragödie des spanischen Autors Frederico Garcia Lorca (1898-1936). Mit der „Bluthochzeit“ (Bodas de sangre) bringt der junge Regisseur Sebastian Bente keinen deutschen Klassiker auf die Bühne, sondern ein Drama aus dem spanischen Sprachraum, das Lorca 1932 abschloss und das im März 1933 in Madrid uraufgeführt wurde. Lorca gehört zu den berühmtesten spanischen Lyrikern des 20. Jahrhunderts. Sein vielversprechendes Lebenswerk wurde 1936 durch seinen allzu frühen Tod mit 38 Jahren beendet, da er aufgrund der damaligen politischen Verhältnisse – der spanische Bürgerkrieg hatte begonnen – hinterhältig ermordet wurde. Mit der „Bluthochzeit“ hinterlässt er uns ein Werk, das sich...
VON RUDOLF BARNHOLT VORST Christiane Wünsche, hauptberuflich Leiterin des evangelischen Jugendcentrums in Holzbüttgen, ist als Autorin längst angekommen. Am Donnerstagabend stellte sie ihren neuen Roman „Es bleibt doch in der Familie“ im Tuppenhof vor. Knapp vor allem weibliche 100 Fans wollten sich das nicht entgehen lassen. Später war die Schlange derer, die dieses Buch erwarben und es signieren lassen wollten, lang.
„Ich nulle“, sagte eine gut gelaunte Autorin. Sie meinte damit, dass der 378 Seiten starke Roman ihr zehntes Buch ist. Die ersten fünf Werke waren Krimis, dann schrieb sie Familienromane. Zwei ihrer Bücher schafften es auf die Spiegel-Bestsellerliste und die Resonanz auf das neue Buch im Tuppenhof war so positiv, dass es wieder ein Bestseller werden könnte....
Über „ein volles Haus“ freuten sich Jürgen Rau, Geschäftsführer vom Museumsförderverein Tuppenhof und Anette Maiburg, künstlerische Leiterin vom Niederrhein Musikfestival, denn viele Gäste waren zum Konzert vom Duo Oxymoron gekommen und warteten bei bestem Spätsommerwetter auf den Auftritt der beiden Künstler im Bauerngarten.
Ein volles Haus verzeichnete der Vorstand des Museumsförderverein Kaarst bei der Mitgliederversammlung auf dem Tuppenhof in Vorst. Dies sicherlich auch, weil im Anschluß zum traditionellen Tuppi-Grillabend eingeladen worden war. So konnte der 1. Vorsitzende Norbert Kallen zügig die
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